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Pressemitteilung

Fünf Jahre Gendiagnostik-Gesetz - folgenreich für Väter

Das Wiesbadener ID-Labor zieht Bilanz

WIESBADEN, März 2015. Im Februar hat sich das Inkrafttreten des Gendiagnostik-Gesetzes (GenDG) zum fünften Mal gejährt. Es regelt nicht nur genetische Untersuchungen zu medizinischen Zwecken, sondern auch Abstammungsuntersuchungen. Seitdem werden Vaterschaftstests nur noch mit dem Einverständnis aller Beteiligten durchgeführt, Proben müssen unter Vorlage eines Ausweises von einer sachkundigen Person entnommen werden. Die so genannten "heimlichen" Vaterschaftstests, die in der Vergangenheit für Furore gesorgt hatten, sind in Deutschland folglich verboten.

Die Wissenschaftlerinnen des renommierten, auf Abstammungsuntersuchungen spezialisierten Wiesbadener ID-Labors haben dies zum Anlass genommen, Bilanz zu ziehen und zu prüfen, was sich seither geändert hat. "Ich hatte nämlich den Eindruck, dass die Häufigkeit von gerichtlichen Vaterschaftsanfechtungen zugenommen hat, bei denen sich die Zweifel an der Vaterschaft als unbegründet herausstellen", so Dr. Angelika Lösch, Sachverständige im ID-Labor. Um dieser Einschätzung auf den Grund zu gehen, wertete das ID-Labor tausende, im eigenen Labor durchgeführte Begutachtungen aus. Diese Analyse bestätigt die Vermutung. "Vor Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes waren 70 Prozent der Vaterschaftsanfechtungen, die in unserem Hause bearbeitet wurden, erfolgreich. Das heißt, der untersuchte Mann war tatsächlich nicht der Vater", erklärt Lösch. "Heute sind nur noch rund die Hälfte der Anfechtungen in diesem Sinne erfolgreich - deutlich mehr Prozesse werden also umsonst geführt und unnötig Porzellan zerschlagen." Denn der Gang vors Gericht belastet in der Regel die Elternbeziehungen.

Dr. Angelika Lösch hat eine Erklärung für die Entwicklung: "Wir vermuten, dass früher, also vor dem Gendiagnostikgesetz, Väter häufiger einen 'heimlichen' Test haben durchführen lassen, bevor sie mit großem Geschütz gegen Mutter und Kind aufgefahren sind. Sie wollten unnötige Konflikte vermeiden für den Fall, dass sie doch der Vater waren. Heute glauben viele Betroffene, der Weg über das Gericht sei die einzige Möglichkeit, um diese wichtige Frage zu klären." Doch das ist ein leider weit verbreiteter Irrtum, wie die Sachverständige aufklärt: "Väter haben ein Recht darauf, dass ein privater Vaterschaftstest durchgeführt wird." Besteht kein Kontakt zwischen den Ex-Partnern, übernimmt das ID-Labor die Organisation des Tests. "Ganz konfliktfrei verläuft es so auch nicht immer", weiß Dr. Lösch, "doch die Brisanz eines solchen privaten Verfahrens ist nicht so hoch wie die eines gerichtlichen: Egal wie das Ergebnis des Tests aussieht, es bleibt zunächst alles beim Alten - eine Chance für die früheren Partner, die Situation einvernehmlich für alle Beteiligten, auch für das Kind zu klären."

 

Weitere Informationen erteilen gerne:

Dr. Angelika Lösch und Dr. Kirsten Thelen
- Geschäftsführerinnen der ID-Labor GmbH -
Telefon: 06134 - 601 91 50

Sonja Thelen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
Telefon: 069 - 97 20 65 87, Email: post@Sonja-Thelen.de

 

Über die ID-Labor GmbH

Die ID-Labor GmbH bietet seit 1998 als einer der ersten Anbieter in Deutschland qualitativ hochwertige Vaterschaftsbegutachtung auf der Grundlage von DNA-Analysen zu erschwinglichen Preisen an und verfügt über Erfahrungen aus mehr als 20.000 Abstammungsuntersuchungen für Privatkunden und zahlreiche Amtsgerichte in ganz Deutschland. Die ID-Labor GmbH ist nach DIN EN ISO 17025 akkreditiert. Dr. Angelika Lösch war als Mitglied der Gendiagnostik-Kommission an der Erstellung von Richtlinien zur Umsetzung des Gendiagnostik-Gesetzes beteiligt.


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