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Wenn Fehlinformationen zu Gesetzen führen - Meinungen zum geplanten Gendiagnostik-Gesetz
"Öko-Test" verstößt gegen Pressekodex - Deutscher Presserat spricht Missbilligung aus
 

Pressemitteilungen

ID-Labor unterstützt das "Haus für Mutter und Kind"
27. August 2004

Fünf Jahre ID-Labor für DNA-Analysen
August 2003

Pressemitteilung - ID-Labor hilft Hochwasseropfern
20. August 2002

 

Pressestimmen

Anmerkung: Bei den nachfolgenden Beiträgen handelt es sich um Zitate, für deren Inhalt die ID-Labor GmbH nicht verantwortlich ist.

Studie: Anteil der Nichtväter reicht von 0,8 bis 30 Prozent
Einer von 25 Vätern zieht Kuckuckskind auf.

Ärztliche Praxis vom 19. August 2005

"Ich frage mich, ob ich wirklich der Vater dieses Kindes bin" - immer häufiger wenden sich vermeintliche Väter mit dieser Sorge an ihren Hausarzt. Und das zu Recht, vergegenwärtigt man sich neueste Studienergebnisse.

Wie häufig die Bedenken so mancher Väter begründet sind, haben Wissenschaftler der Liverpool John Moores University in einer groß angelegten Studie herausgefunden. Dazu hatten die Forscher eine Vielzahl von Untersuchungen, die in den vergangenen 50 Jahren zum Thema Vaterschaftstests angestellt wurden, unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Der Anteil "vaterschaftlicher Diskrepanz" (VD), also der Anteil der Nichtväter, reiche von 0,8 bis 30 Prozent (Medianwert: 3,7 Prozent). Generell werde angenommen, so die Fachleute, dass sich der VD-Anteil unter der Zehn-Prozent-Marke befindet - vier Prozent bedeuten, dass in einem Nest von 25 Familien ein Kuckuckskind sitzt.

"Wir gehen davon aus, dass in Deutschland zirka zehn Prozent der Väter in Wahrheit Nichtväter sind", erläutert Dr. Angelika Lösch, Geschäftsführerin der ID-Labor GmbH in Wiesbaden. Dies ginge zum einen aus privat beauftragten Vaterschaftstests als auch unbeabsichtigterweise aus diagnostischen Tests hervor, die beispielsweise zum Nachweis erblicher Erkrankungen angestellt werden. "Bei den diagnostischen Tests kommt es in dieser Häufigkeit (1:10) zu Überraschungen in puncto Vaterschaft", erklärt die Biochemikerin.

Vaterschaftstests: Dramatischer Anstieg

"Pro Jahr werden etwa 10.000 bis 15.000 Tests zur Klärung der Vaterschaft vor Gericht in Auftrag gegeben, mit privaten Tests sind es zirka 40.000 bis 50.000 jährlich", führt Lösch weiter aus. Seit Ende der 1990er Jahre habe die Anzahl privater Vaterschaftstests unter anderem auf Grund sinkender Kosten dramatisch zugenommen. "Vor 1998 kostete ein Test noch 1.500 bis 4.000 Euro, jetzt muss man mit Kosten von etwa 500 Euro rechnen", erklärt Lösch, Mitglied von VALID, der Kooperationsgemeinschaft der freien Sachverständigen für Abstammungsgutachten in Deutschland.

"Doch Vaterschaftstest ist nicht gleich Vaterschaftstest - jedenfalls nicht vor Gericht", erklärt Lösch. Für einen gerichtlich akzeptierten Test bedürfe es der Zustimmung der Mutter. "Wenn der Test vom vermeintlichen Vater heimlich durchgeführt wird, hat das Testergebnis keinerlei Aussagekraft vor Gericht, es kann also keine Anfechtungsklage erhoben werden", so die Biochemikerin. "Hierbei geht es mal wieder um das leidige Thema Geld - mit der Pflichtzustimmung von Müttern zu privaten Vaterschaftstests versucht sich der Staat vor den Kosten für das Kind zu drücken", kritisiert Lösch. Gäbe es diese Zustimmungspflicht nicht, würden mehr Anfechtungsverfahren erfolgreich durchgeführt. Infolgedessen müsste der Staat für viel mehr Kinder aufkommen.

Im Übrigen gehörten Regelungen zu Vaterschaftstests grundsätzlich nicht in das Gen-Diagnostik-Gesetz, führt Lösch ihre Kritik weiter aus. Denn entgegen dem verbreiteten Irrtum sei ein Vaterschaftstest kein Gentest. Dabei sei der genetische Fingerabdruck wie auch der Abdruck einer Fingerkuppe individuell und enthalte keinerlei Information über Veranlagungen und Neigungen, da die zu untersuchenden DNA-Bereiche keine genetischen Informationen enthielten.

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"Ein Kind braucht Gewissheit über seine Abstammung"
Wiesbadener Kurier vom 30. August 2004

Hilfe von ganz anderer Seite
Wiesbadener Tagblatt vom 28. August 2004

Notfalls reicht eine Briefmarke
Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 10. März 2004

Ein Markt am Himmel
Frankfurter Rundschau vom 19. September 2003

Den Kuckuckskindern auf der Spur
Wiesbadener Kurier vom 18. September 2003

Die Papierhandtuchbotschaft
die tageszeitung vom 05. September 2003

Vaterschaftstests liegen in Frauenhand
Wiesbadener Tagblatt vom 23. August 2003

Ledige Väter dürfen heimlich Abstammungstest machen
sueddeutsche.de/dpa vom 10. Juli 2003

Pressestimmen 1998 bis 2001

 

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